Der Hafenbetrieb Rotterdam beginnt mit der Kampagne „Bauen an einem nachhaltigen Hafen.“ „Nachhaltigkeit ist mehr als Umweltschutz. Wir ergreifen viele Initiativen und weisen gerne darauf hin“, erklärt Allard Castelein, CEO des Hafenbetriebs Rotterdam. Der größte Hafen Europas setzt sich damit für ein sicheres, gesundes und attraktives Areal samt Umland ein.

Castelein führt das Vorhaben weiter aus: „Wenn wir an einem nachhaltigen Hafen bauen, arbeiten wir an der Schaffung von wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Wert. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Themen: Sichere und gesunde Umwelt, Klima und Energie sowie Mensch und Arbeit.” Themen sind dabei beispielsweise Wassersicherheit, Solarenergie und das Port Welfare Committee. Diese Themen sind aktuell und wesentlich für den Rotterdamer Hafen und seine Umgebung. Sie werden in der Kampagne „Bauen an einem nachhaltigen Hafen“ behandelt.

Bis zum nationalen Tag der Nachhaltigkeit am 10. Oktober wird auf insgesamt 15 Themen eingegangen. Begonnen wird mit dem Thema „Natur im Hafen“. „Wenn man mit Google Earth auf den Hafen einzoomt, färbt er sich grün. Dies liegt u. a. an den 450 ha an Leitungsstreifen. Der Rotterdamer Hafen bietet überraschend viel Natur”, so Robbert Wolf, Berater für Natur und Umwelt des Hafenbetriebs. Er berichtet über das Projekt „Grüner Hafen“ – die Vitalisierung von Hafenufern, sodass Vögel und Fische einen schönen Rückzugs- und Nahrungsaufnahmeort haben.