In den vergangenen Wochen stand der „Ausbau der grenzüberschreitenden Aktivitäten im deutsch-niederländischen Grenzgebiet“ gleich mehrfach auf der Agenda der Hochschule Rhein-Waal. Den Auftakt bildete der Besuch des Decanekring Arnheim an der Hochschule. Einen Decan, der für die Studienberatung der Schülerinnen und Schüler zuständig ist, gibt es in den Niederlanden an jeder weiterführenden Schule. Die Decane werden innerhalb einer Region zu sogenannten “Decanekringen” zusammengefasst, die sich in regelmäßigen Abständen treffen, um über Themen der Studienberatung zu diskutieren. Nun fand eines dieser Treffen erstmalig an der Hochschule Rhein-Waal statt.

„Die Potentiale der euregionalen Zusammenarbeit werden wir zukünftig stärker nutzen, um auch Studierende aus den Nachbarländern anzuwerben. Ebenso werden wir die Zusammenarbeit mit den benachbarten Hochschulen und die Kooperationen mit den Unternehmen weiter ausbauen“, sagte Hochschulpräsidentin Dr. Naderer bei der Begrüßung.

Das Treffen bot die Möglichkeit, eines intensiven Austausches der Decane mit der Hochschulpräsidentin, Dr. Heide Naderer und verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule Rhein-Waal. Zunächst stellten die einzelnen Fakultätsmanagerinnen das Studienangebot der Hochschule vor, bevor die Decane bei einer Campusführung einen Einblick in die Labore, die Technikhalle, die Hörsäle und das Klimahaus der Hochschule erhielten. Die Decane zeigten sich begeistert von der Hochschule Rhein-Waal und sehen dem zukünftigen Schulterschluss mit der Hochschule positiv entgegen.

Eine weitere Aktivität zum Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im deutsch-niederländischen Grenzgebiet war die Teilnahme der Hochschule Rhein-Waal an der Messe BuitenlandBeurs in Utrecht. Die BuitenlandBeurs ist die größte Messe in den Niederlanden, die den Fokus auf das Studium im Ausland, Auslandspraktika, Freiwilligen Jahre und Sprachkurse im Ausland legt. Auch hier war die Hochschule Rhein-Waal das erste Mal vertreten.