Im ersten Halbjahr 2017 wurden Waren im Wert von 10,2 Milliarden Euro in die Niederlande exportiert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 12,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland der NRW-Wirtschaft. Hauptausfuhrgüter in die Niederlande waren chemische Erzeugnisse (1,8 Milliarden Euro).

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Auf den Plätzen zwei und drei folgten Frankreich (8,0 Milliarden Euro; +2,5 Prozent) und das Vereinigte Königreich (6,8 Milliarden Euro; −1,1 Prozent). Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 66,1 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

Auch bei den Importen führten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort bezog die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 18,2 Milliarden Euro (+18,1 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (4,7 Milliarden Euro).

Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (12,5 Milliarden Euro; +3,4 Prozent), Frankreich (7,0 Milliarden Euro; +6,2 Prozent), Belgien (6,5 Milliarden Euro; +12,7 Prozent) und die Vereinigten Staaten (5,2 Milliarden Euro; +17,7 Prozent). Bei den Importen kamen nahezu 60,0 Prozent aller Einfuhren aus EU-Ländern.