Dass Männer eine tiefere Stimme haben als Frauen, weiß jeder. Doch woran liegt das eigentlich? Kurz und knapp erklärt: Die Stimmlippen der Frauen sind kürzer als bei den Männern, wodurch das starke Geschlecht in der der Regel tiefer spricht. Während die durchschnittliche Grundfrequenz bei weiblichen Probanden bei ca. 170 Hertz liegt, beträgt die der Männer nur circa 100 Hertz, so ZEIT ONLINE.

Aber es gibt auch im internationalen Vergleich große Unterschiede bei der Stimmlage. In Japan gilt eine hohe kindliche Frauenstimme als Ideal, während sich in westlichen Ländern dieses Ideal in den vergangen Jahrzehnten eher nach unten verschoben hat. Dies lässt sich auch an Untersuchungen gut erkennen, wie ZEIT ONLINE weiter berichtet. Bei deutschen Frauen wird im Durchschnitt ein Wert von 200 Hertz erreicht, während die Japaner bei einem Wert von 225 Hertz, und somit deutlich höher, liegen.

Die niederländischen Frauen hingegen haben offensichtlich eine besonders tiefe Stimme – Ihr Wert beträgt nur 191 Hertz. Somit sprechen die Niederländerinnen tatsächlich tiefer als Frauen aus anderen Ländern, wie beispielsweise ihre deutschen Nachbarinnen.

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