Mit viel Enthusiasmus präsentierten die Teilnehmer des INTERREG V A-Projekts „Bio-Ökonomie im Non Food-Sektor“ ihre Aktivitäten bei der Startveranstaltung in der Stenden Hogeschool im niederländischen Emmen. Die Bedeutung des zukunftsweisenden Themas in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Norden der Niederlande und in Niedersachsen betonten unter anderem der Deputierte der Provinz Drenthe, Henk Jumelet, sowie Nikolaus Jansen als Vertreter des Landes Niedersachsen. In einer gemeinsamen Eröffnungszeremonie überreichte EDR-Projektmanagerin Anita Buijs gemeinsam mit Vertretern der Stenden Hogeschool das auf einem 3D-Drucker aus PLA-Material hergestellte Logo des Projekts an Jumelet und Jansen.

In dem Projekt sind bereits zehn konkrete Teilprojekte angelaufen, an denen insgesamt 49 Organisationen und Wissenseinrichtungen beteiligt sind. Das Themenspektrum ist breit gefächert, einige Beispiele: biobasierte Materialien für den 3D-Druck und Mikrospritzgussanwendungen, Biosubstrat für den Gartenbau und biobasierte Materialien für den Wohnungsbau. Während der Startveranstaltung wurden diese von den jeweiligen Projektpartnern vorgestellt. Darüber hinaus stellte das Projektteam, die Ems Dollart Region (EDR), die Ontwikkelingsmaatschappij voor Noord-Nederland (NOM) und das Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe 3N, heraus, dass noch Spielraum ist für neue grenzübergreifende Projektinitiativen. Unternehmen werden aufgerufen, neue Projektideen gemeinsam mit Wissenseinrichtungen grenzübergreifend zu entwickeln.

Für das Projekt stellt die Europäische Union 3,9 Millionen Euro zur Verfügung. Dank der Kofinanzierung durch das Land Niedersachsen, das niederländische Wirtschaftsministerium sowie die niederländischen Provinzen Drenthe, Flevoland, Fryslân, Gelderland, Groningen, Noord-Brabant und Overijssel und die Eigenbeiträge der teilnehmenden Partner können insgesamt 7,8 Millionen Euro investiert werden.

Mehr Informationen über das Projekt gibt es unter www.bioeco-edr.eu.