In der vergangenen Woche fand im vierten Jahr in Folge der Tag der Nachbarsprache statt. An verschiedenen Orten im EUREGIO-Gebiet wurden Aktivitäten durchgeführt, um Interesse am Erwerb der Nachbarsprache zu wecken. Die EUREGIO organisierte an zwei Schulen ein niederländisch-deutsches Konzert.

Im Burg-Gymnasium in Bad Bentheim und im AOC Oost in Enschede trat der niederländisch-deutsche Rapper Kalibah auf. Vor einem begeisterten Schülerpublikum trug er eine Auswahl seiner zweisprachigen Lieder vor. Im Anschluss an das Konzert veranstaltete die EUREGIO ein Nachbarsprachenquiz, bei dem die ganze Klasse einen Schulausflug gewinnen konnte. Dahinter steht das Interesse, die Bedeutung von guten Kenntnissen der Nachbarsprache für das spätere Berufsleben zu unterstreichen. Bürgermeister Dr. Volker Pannen betonte während des Events, wie wichtig es ist, sich möglichst früh mit der niederländischen Sprache vertraut zu machen, um vor allem im Grenzgebiet später gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. „Es ist gut, die andere Sprache zu verstehen. Aber es ist wichtig, sie auch zu sprechen“, so brachte er das Thema des Tages auf den Punkt.

Aktionen an verschiedenen Schulen in der EUREGIO
Auch an anderen Schulen im EUREGIO-Gebiet fanden Aktionen zum Tag der Nachbarsprache statt. So nahmen erneut etwa 500 Schüler aus dem Kreis Borken und der Region Achterhoek gemeinsam an zweisprachigen Workshops teil und Schüler der Scholengemeenschap Canisius aus Tubbergen besuchten fünf deutsche Betriebe.

Der „Tag der Nachbarsprache“ findet im Rahmen der niederländischen Aktion „Mach mit!“ oder „Tag der deutschen Sprache“, organisiert durch die „Aktionsgruppe Deutsch“ – eine Zusammenarbeit der deutschen Botschaft in Den Haag, dem Deutschland-Institut Amsterdam, der Deutsch-Niederländischen Handelskammer und dem Goethe-Institut Amsterdam – statt.

Die grenzüberschreitenden Begegnungen am Tag der Nachbarsprache wurden teilweise finanziert im Rahmen des INTERREG V-Projekts „Rahmenprojekt Priorität II für das EUREGIO-Gebiet“ mit Unterstützung der Europäischen Union, der Provinzen Gelderland, Overijssel und Flevoland, der Niedersächsischen Staatskanzlei, des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der EUREGIO.