Besucherrekord beim Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsforum

Besucherrekord beim Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsforum
V.l.: Frank van Beuningen (Konsul des Königreichs der Niederlande), Jürgen Steinmetz (IHK Mittlerer Niederrhein), Jaap Docter (Kamer van Koophandel Nederland) und Dr. Axel Fuhrmann (Handwerkskammer Düsseldorf). Foto: IHK

Oranje im Mönchengladbacher Borussia-Park: Kontakte knüpfen und Kooperationen fördern – darum ging es beim sechsten Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsforum, zu dem die IHK Mittlerer Niederrhein gemeinsam mit Partnern eingeladen hatte. Rund 800 Teilnehmer aus Deutschland und den Niederlanden nutzten die Chance, potenzielle Geschäftspartner kennenzulernen und Marktchancen auszuloten. Das war ein neuer Besucherrekord. „Damit ist dieses Forum die größte grenzüberschreitende Netzwerkveranstaltung dieser Art am Niederrhein“, betonte Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. Sie hatte die Veranstaltung gemeinsam mit der IHK Aachen, der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, der Kamer van Koophandel Nederland, der Standort Niederrhein GmbH, der NRW.International GmbH, der Deutsch-Niederländischen Handelskammer und den Vertretungen des Königreichs der Niederlande organisiert.

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Angeregte Gespräche beim Matchmaking. Foto: IHK

„Wir pflegen eine ganz besondere Beziehung zu unserem Nachbarn Niederlande“, sagte Steinmetz. „Ein Blick auf die Handelsbeziehungen bekräftigt das: Für Nordrhein-Westfalen stehen die Niederlande wirtschaftlich auf Platz 1 der Tabelle der wichtigsten Wirtschaftspartner – sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen.“ Die guten grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen seien allerdings kein Grund, sich zurückzulehnen. „Trotz guter Nachbarschaft, ähnlicher Mentalität und EU-Binnenmarkt sind gute Geschäfte keine Selbstläufer“, erklärte Steinmetz. „An den Voraussetzungen für erfolgreiche Handelsbeziehungen muss kontinuierlich gearbeitet werden.“

Verschiedene Workshops boten den Teilnehmern wertvolle Informationen über die besonderen Marktbedingungen des jeweiligen Nachbarlandes. „Markteinstieg Deutschland“, „Aufbau einer Internetpräsenz und eines Onlineshops in Deutschland“, „Kundensuche und erste Kontaktaufnahme in den Niederlanden/in Deutschland“, „Steuerliche und rechtliche Besonderheiten bei einer Firmengründung in Deutschland“ lauteten unter anderem die Themen.

Erstmals wurde speziell für Handwerker ein umfangreiches Programm geboten. Die Handwerkskammer Düsseldorf hatte ein Forum organisiert, das Themen wie „Unterschiede in der Bauweise Deutschland-Niederlande“ oder „Rechtliche Spielregeln bei Tätigkeiten in den Niederlanden“ behandelte.

Ein Firmen-Matching für persönliche Gespräche mit möglichen Geschäftspartnern und mehr als 60 Aussteller rundeten das Angebot ab. Die siebte Auflage des Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsforums für das kommende Jahr wird bereits vorbereitet.

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