Kategorien News

Rasantes Vordringen von KI macht Niederländern Angst

Computer, die menschenähnlich denken und schneller Lösungen hervorbringen: Das war noch bis vor Kurzem eine Verheißung. Inzwischen sehen das viele anders. Künstliche Intelligenz (KI) ist inzwischen überall. Diese Entwicklung schreitet so schnell voran, dass sie vielen Menschen eher Angst macht. Vielen geht das Vordringen von KI in alle Lebensbereiche viel zu schnell und die erwarteten Auswirkungen werden von den meisten als negativ erfahren. Internationalen Umfragen zufolge sieht nur jeder Dritte KI als ermutigende Entwicklung, jeder Zweite als immer größer werdendes Problem. In den Niederlanden geht nach Erhebungen der Statistikbehörde CBS fast die Hälfte der Berufstätigen davon aus, dass ihre Arbeit teilweise durch KI ersetzt werden kann. Das berichtet die Statistikbehörde CBS.

KI macht Arbeitnehmende überflüssig

In den Niederlanden erwarten vier Prozent der Berufstätigen, dass ihre Arbeit über kurz oder lang vollständig von KI übernommen wird. Gut 43 Prozent der berufstätigen Niederländer nutzen laut CBS Künstliche Intelligenz bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. Diejenigen, die dies tun, glauben häufiger (56 Prozent), dass sie ersetzt werden könnten, als diejenigen, die keine KI nutzen (37 Prozent). Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren erwarten häufiger als über 25-Jährige, dass ihre Arbeit teilweise oder vollständig durch KI übernommen wird. Auch Hochschulabsolventen und Absolventen der berufsbildenden Schulen unterscheiden sich in ihren Sorgen nicht. Hochschulabsolventen glauben häufiger, dass ihre Arbeit von KI übernommen wird.

Verlust an Wissen und Fähigkeiten

Männer und Frauen gehen laut CBS gleichermaßen davon aus, dass KI ihre Arbeit übernehmen kann. Frauen machen sich darüber jedoch mehr Sorgen als Männer. Drei Viertel aller Erwachsenen glauben, dass bestimmte Arbeitsplätze durch KI verschwinden werden. 64 Prozent erwarten, dass dies zu einem Verlust an Wissen und Fähigkeiten in der Arbeitnehmerschaft führen wird.