8,5 Prozent der niederländischen Internetnutzer ab zwölf Jahren haben angegeben, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cyberkriminalität geworden sind. Das sind mehr als 1,2 Millionen Menschen. Am häufigsten werden junge Menschen zu Opfern. Die meist auftretende Straftat waren Vermögensdelikte. Das berichtet das niederländische Statistikamt CBS auf Basis der kürzlich veröffentlichten Studie zur digitalen Sicherheit und Kriminalität.

12,7 Prozent der Internetnutzer im Alter von zwölf bis 25 Jahren hatten es im vergangenen Jahr mit Cyberkriminalität zu tun. Damit werden sie vor den Altersgruppen der zwölf- bis 18-Jährigen (12,0 Prozent) und 25- bis 35-Jährigen (11,1 Prozent) am häufigsten zu Cyberopfern. Zum Vergleich: Von den über 65-Jährigen waren weniger als vier Prozent betroffen.

Oftmals Vermögensdelikte

Be rund der Hälfte aller Verbrechen handelt es sich um Vermögensdelikte. 4,6 Prozent der Niederländer wurden auf diesem Wege zu Opfern und erlitten einen finanziellen Schaden. Darüber hinaus wurden 2,1 Prozent der Internetnutzer Opfer von Straftaten, die ihre Privatsphäre betreffen. Dazu gehören Klatsch, Mobbing, Stalking oder Drohungen. Hacker waren bei 1,8 Prozent der Niederländer „erfolgreich“.  Ein Prozent der Niederländer wurde Opfer von Identitätsbetrug ohne finanziellen Schaden.

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