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Anzahl der Ladesäulen in den Niederlanden wächst

Ladesäulen sind für den Betrieb von Elektroautos unabdingbar. Daher spielt der Ausbau der Ladeinfrastruktur eine zentrale Rolle in der Förderung der Elektromobilität im Straßenverkehr. Was in Deutschland indes nur mühsam vorankommt, wird im Nachbarland vorexerziert: Die Anzahl der öffentlichen Ladestationen für Elektroautos hat sich in den Niederlanden in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht. Im Jahr 2025 gab es knapp 210.000 Ladestationen, während es 2020 noch etwa 63.000 waren. Hierbei handelt es sich um Ladestationen an öffentlichen Orten, beispielsweise entlang der Autobahn, in Wohngebieten, Parkhäusern und Gewerbegebieten. Das berichtet RTV Utrecht.

Der Anstieg der Anzahl der Ladestationen setzte sich auch 2025 fort. Im Jahr 2023 gab es etwa 143.000 Ladestationen, im Jahr 2024 stieg diese Zahl auf 181.000 öffentliche Ladestationen für Elektroautos. Im vergangenen Jahr wuchs diese Zahl weiter auf 209.513. Die meisten Ladestationen befinden sich in Amsterdam. In der Hauptstadt können Autos an rund 16.000 öffentlichen Orten aufgeladen werden. Rotterdam folgt mit 11.000 Ladestationen. Der Anstieg ist aufgrund der wachsenden Zahl von voll- und teilelektrischen Autos notwendig. Während im Jahr 2020 noch 270.000 Elektroautos auf den Straßen unterwegs waren, waren es 2025 bereits fast 1,2 Millionen.

Regierung fördert Elektromobilität

Die zuständige Behörde RVO erfasst die Zahlen seit 2019. Seitdem kamen jährlich durchschnittlich fast 35.000 öffentliche Ladestationen hinzu. Die Regierung möchte umweltfreundlicheres Fahren fördern. Besitzer von Elektroautos erhalten bis 2030, wenn alle neuen Personenkraftwagen, die auf den Markt kommen, elektrisch sein müssen, mehrere Steuervorteile, darunter Ermäßigungen bei der Anschaffungs- und Kfz-Steuer.