Von Lara Stricker

Kürzlich war der Tag der deutschen Sprache und getreu dem Motto „Praktisch Deutsch/Niederländisch? Ja, bitte!“ organisierte Nuffic eine Bootkonferenz. Prof. Dr. Paul Sars von der Radboud Universität moderierte die Veranstaltung als Tagesvorsitzender.

Die Konferenz bot ein anregendes Programm mit Möglichkeiten zum Dialog zwischen deutschen und niederländischen Lehrkräften, Schulleitern und Studierenden. Auf der Konferenz wurden Gestaltungsmöglichkeiten zum Nachbarsprachenunterricht erörtert und verschiedenste Unterrichtsmaterialen zum Nachbarsprachenlernen präsentiert. Beispielsweise wurden Materialpakete zu Stadterkundungen vorgestellt, die vom INTERREG-Projekt „Nachbarsprache & buurcultuur“ entwickelt wurden.

Nicht nur das Team von „Nachbarsprache & buurcultuur“ war vertreten, präsentierte und leistet seinen Beitrag zu einem grenzlosen Miteinander. Auch zu Finanzierungsmöglichkeiten für Schüleraustausche wie dem Erasmus+ Programm gab es Vorträge. Zudem wurden zahlreiche Präsentationen gehalten, die verschiedene Materialen oder neue Denkansätze präsentierten – etwa das Online-Lernprogramm Elena.

360 Grad statt 180 Grad

Das Ende des Konferenztages wurde mit einem gemeinsamen Dinner eingeläutet. Alle waren sich einig, dass die Konferenz eine gute Plattform bot, um miteinander und voneinander über praktische und theoretische Fragen zum grenzüberschreitendem Nachbarsprachenlernen zu lernen. Um es mit den Worten einer Konferenzteilnehmerin auszudrücken: „Wenn wir uns zur Grenze hin umdrehen und öffnen, dann erweitern wir unseren Horizont um 180 Grad. Statt 180 Grad steht uns dann ein 360-Grad-Horizont zur Verfügung.“ Den Schülerinnen und Schülern, unserer Zukunft von morgen, die Nachbarsprache beizubringen, bedeutet ein gegenseitiges Verständnis, auf dem zahlreiche neue gemeinsame Möglichkeiten basieren. Daher: Ja, zum Lernen der Nachbarsprache!

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