EU vergibt Innovation-Radar-Preis – Niederländer dabei

EU vergibt Innovation-Radar-Preis – Niederländer dabei

Seit dieser Woche können Europäerinnen und Europäer darüber abstimmen, welches digitale Innovationsprojekt ihr Favorit für den Innovation Radar Preis 2016 ist. Dieses Jahr nehmen 40 Kandidaten aus allen Regionen Europas teil, angefangen von Kleinen und Mittleren Unternehmen über Forschungsteams an Universitäten bis hin zu Start-up-Unternehmen. Aus den Niederlanden kommen drei, aus Deutschland sieben Kandidaten.

Die niederländischen Kandidaten sind das Unternehmen Intrinsic-ID BV aus Eindhoven, ein Entwickler von Sicherheitslösungen, das Niederländische Krebsinstitut in Amsterdam und die Roessingh Research and Development BV aus Enschede, das größte niederländische wissenschaftliche Forschungszentrum für Rehabilitationstechnik und Telemedizin. Aus Deutschland stehen unter anderem das Forschungsinstitut ihp mit einer Entwicklung zur Asthmatherapie, die Universität des Saarlandes mit dem Projekt ObTiMA zur Ausführung und Analyse klinische Studien oder Cybertronica und ein Spin-off der Universität Stuttgart mit einem Projekt zur Sensorenforschung zur Wahl.

Förderung durch die EU
Ihre Ideen könnten z.B. Bereiche der Transportlogistik, der Wasserbewirtschaftung oder der Behandlung von Krebspatienten verändern. Von der EU wird die Entwicklung digitaler Innovationen über das EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 gefördert. Der Innovation Radar wurde letztes Jahr von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um die Innovationskraft EU-finanzierter Projekte zu bewerten und Innovatoren bei der Nutzung der Marktpotentiale ihrer Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen.

EU-Kommissar Günther H. Oettinger, zuständig für die digitale Agenda, sagte: „Mit Horizont 2020 investiert die EU erheblich in die Unterstützung digitaler Innovatoren. Tausende EU-finanzierter Forschungs-und Innovationsprojekte mit digitalem Fokus wurden bereits in diesem Jahrzehnt gestartet. Jetzt werden wir zeigen, welche von ihnen am besten positioniert sind, ihre Ergebnisse auf den Markt zu bringen oder das Potenzial haben, die größte Wirkung zu entfalten.“

Die Kandidaten wurden mit Hilfe des Innovations-Radars (IR) ermittelt, der zum Ziel hat, Innovationen mit besonders hohem Potenzial und Schlüsselinnovatoren ausfindig zu machen. Die Abstimmung zur Auswahl von 16 Innovatoren in vier Kategorien läuft über den gesamten Monat August. Am 26. September werden die Nominierten dann ihre Ideen einer Experten-Jury auf dem ICT Proposers Day in Bratislava vorstellen.

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