Während der Brexit das niederländische Wirtschaftswachstum insgesamt verlangsamt, sieht die aktuelle Lage in der Branche Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sehr gut aus. In einem Artikel von Germany Trade & Invest, der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing, heißt es, dass der Sektor „dynamisch wächst“.
In diesem Jahr geht Germany Trade & Invest von einem dreiprozentigen Wachstum der IKT-Branche und einem Gesamtnachfragevolumen von 35 Milliarden Euro aus, was einem Anteil von 4,4 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung entspricht. Viel dazu beigetragen habe der Bereich Software, der etwa für die Hälfte des Umsatzes verantwortlich sei und diesen in den vergangenen 20 Jahren vervierfacht habe.
Insgesamt sind laut Germany Trade & Invest 356.000 Erwerbstätige in der IKT-Branche tätig, davon 57.000 Selbstständige. Rund 95 Prozent der Unternehmen hätten weniger als zehn Mitarbeiter, auf der anderen Seite gebe es nur 175 Firmen mit mehr als 100 Beschäftigten. Dennoch leide der Markt unter einem Fachkräftemangel – etwa 11.000 Stellen seien offen.
Die Niederlande verfügen über eine auch im internationalen Vergleich exzellente digitale Infrastruktur. Schon im vergangenen Jahr hätten 94 Prozent der Privathaushalte über einen Breitbandzugang verfügt. Zum Vergleich: EU-weit sind es durchschnittlich nur 80 Prozent.
Hier geht es zum Artikel von Germany Trade & Invest.