Viele Millionen Touristen besuchen jährlich Amsterdam. Gerade an Wochenenden und in den Ferien sind viele Unterkünfte entweder ausgebucht oder sehr teuer. In den letzten Jahren ist daher die Plattform „Airbnb“ bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten in der niederländischen Hauptstadt besonders beliebt geworden. Hier können Privatpersonen Gästezimmer zur Verfügung stellen. Und das meist zu Preisen, die deutlich unter denen kommerzieller Anbieter liegen. Sehr zum Ärger der Stadt Amsterdam und vieler Bewohner.

Airbnb ist eine Plattform zur Vermietung und Buchung von Unterkünften, die weltweit genutzt werden kann. Alleine im vergangenen Jahr wurden hierüber in Amsterdam rund 1,7 Millionen Übernachtungen gebucht. Zum Vergleich: 2015 waren es weniger als die Hälfte.

Wie Spiegel Online und die dpa berichten, möchte Amsterdam gegen diesen Trend, der der Stadt schon länger ein Dorn im Auge ist, vorgehen. Demnach wolle man eine Meldepflicht für Vermieter einführen. Das hieße, dass sich Privatpersonen, die beispielsweise ihre Wohnung oder Teile ihres Hauses vermieten möchten, vorab bei der Stadt melden müssen, wenn sie eine Vermietung anbieten. Wer dies nicht mache, riskiere eine Strafe von bis zu 20.500 Euro.

Damit komme man auch den Amsterdamer Bürgern entgegen, die sich schon länger über illegale Vermietung sowie Zweckentfremdung von Wohnraum und Belästigung durch Touristen beschweren, heißt es bei Spiegel Online und dpa weiter.

Hier geht es zum Artikel von Spiegel Online.