Förderung einer nachhaltigen grenzüberschreitenden Wärmeversorgung

Förderung einer nachhaltigen grenzüberschreitenden Wärmeversorgung

Die Task Force Wärmewende am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt der FH Münster ist die Antwort auf die Herausforderungen einer kollektiven, nachhaltigen Wärmeversorgung in der deutsch-niederländischen Grenzregion. Es handelt sich hierbei um ein INTERREG-gefördertes Projekt in der EUREGIO, das darauf abzielt, die Umsetzung konkreter Lösungen auf lokaler Ebene zu unterstützen sowie die Entwicklung neuer Maßnahmen anzustoßen, die sich derzeit in der Planungs- oder Vorphase befinden.

Im Rahmen des Projektes besteht neben direkter Unterstützung durch die Task Force die Möglichkeit zur Förderung einer Machbarkeitsstudie. Das Förderinstrument zielt darauf ab, die konkreten Fragen der verschiedenen Wärmenetzinitiativen im INTERREG-Programmgebiet mit Hilfe von Experten zu beantworten. Mit der Umsetzung einer Machbarkeitsstudie können Chancen und Möglichkeiten zum nachhaltigen Betrieb von Wärmeversorgungssystemen anschaulich untersucht werden.

„Wärmegutschein“

Wer ein Vorhaben im Bereich der Wärmeversorgung hat und dazu eine Machbarkeitsstudie durchführen lassen möchte, kann einen „Wärmegutschein“ für die Betreuung und Förderung seines Projekts beantragen. Die Wärmegutscheine richten sich an Kommunen, kleine und mittlere Betriebe, genossenschaftlich organisierte Bürgerinitiativen und weitere Organisationen (privat und öffentlich), die eine Machbarkeitsstudie zur (Weiter-)Entwicklung von Wärmeinfrastruktur durchführen lassen möchten. Der Fokus liegt dabei auf dem Einsatz erneuerbarer Energien und innovativer Konzepte. Die förderfähigen Kosten pro Studie liegen bei maximal 30.000 Euro mit einer Förderquote von bis zu 60 Prozent.

Grenzüberschreitendes Fördergebiet

Wer den Zuschlag für einen der Wärmegutscheine bekommt, kann ein Ingenieurbüro mit der Durchführung der Machbarkeitsstudie beauftragen. Die Antragsteller müssen ihren Sitz im Fördergebiet des EUREGIO-INTERREG-Programms „Deutschland-Nederland“ haben. Für die deutsche Seite sind dies neben den Landkreisen Grafschaft Bentheim, Emsland und Osnabrück inklusive der Stadt Osnabrück in Niedersachsen auch das komplette Münsterland.

Die Projektteams können ab sofort einen Förderantrag ausfüllen. Darin müssen sie das geplante Vorhaben, den Innovationsgrad inklusive CO2-Einsparung und eine Einschätzung zur Übertragbarkeit auf andere Gebiete beschreiben. Die Machbarkeitsstudien müssen bis April 2022 abgeschlossen sein. Die Projektteams erhalten beratende Unterstützung durch die Task Force Wärmewende. Das Formular und weitere Informationen gibt es online unter www.waerme-wende.eu.
Das Projekt Task Force Wärmewende der FH Münster und fünf deutsch-niederländischen Partnerunternehmen läuft bis Juni 2022.

Alle Informationen zur Förderung.

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