Löwennachwuchs im Burgers‘ Zoo bereit für das Außengehege

Löwennachwuchs im Burgers‘ Zoo bereit für das Außengehege
Foto: Burgers' Zoo
Foto: Burgers’ Zoo

Vor neun Wochen kamen im Königlichen Burgers‘ Zoo zwei Löwenjungen zur Welt. Heute Morgen erhielten die beiden ihre zweite Impfung gegen Katzenschnupfen. Sie sind damit immun gegen ansteckende Erkrankungen der Atemwege – und können die anderen Löwen des Arnheimer Tierparks kennenlernen.

Der Burgers’ Zoo möchte die Großkatzen so natürlich wie möglich halten. Deshalb wahren die Tierpfleger normalerweise immer Abstand zu den Tieren. Die Welpen sind nicht daran gewöhnt, von Menschenhänden berührt zu werden und wehrten sich heftig gegen Tierarzt Henk Luten: genauso wie sie es in freier Wildbahn tun würden. Diese aufmerksame, lebhafte Reaktion ist außerdem ein Zeichen dafür, dass die kleinen Löwen kerngesund sind.

Rückkehr in die Gruppe

Wie in der Natur sonderte sich die trächtige Löwin im Burgers‘ Zoo kurz vor der Geburt von ihren Artgenossen ab. In den ersten Wochen bleibt eine Löwenmutter immer in der Nähe ihrer Welpen, erst nach einer Weile kehrt sie mit ihrem Nachwuchs in die Gruppe zurück: ein Wiedersehen, das nicht immer reibungslos verläuft. Die anderen Löwen sind neugierig auf die Jungen, während die Mutter sie mit Zähnen und Klauen verteidigt. Meistens beruhigt sich die Situation, nachdem die Löwen gegenseitig einige Klapse ausgeteilt haben und die Mutter ein paarmal böse geknurrt und Scheinangriffe ausgeführt hat, um den Rest der Gruppe auf Abstand zu halten.

Der Natur ihren Lauf lassen

Der Burgers’ Zoo will der Natur so weit wie möglich ihren Lauf lassen. Nach der zweiten Impfung sind die Welpen im Prinzip bereit für die Begegnung mit ihren ausgewachsenen Artgenossen. In Arnheim leben außer ihrer Mutter noch eine weitere Löwin und ein Löwenmännchen. Wenn die Tierpfleger beobachten, dass die Jungen und ihre Mutter ein starkes Interesse zeigen, das große Außengehege zu betreten, öffnen sie das Schiebetor, das dieses Gehege mit dem Separationsgehege verbindet. Danach ist es den Tieren selbst überlassen, wann sie diesen Schritt wagen wollen.

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