Max und Moritz ziehen bald in Efteling ein

Max und Moritz ziehen bald in Efteling ein
So soll die Max & Moritz-Achterbahn nach ihrer Fertigstellung aussehen. Grafik: Efteling

Zwei Fahrspuren, sechzig Bahnteile und gut 5.000 Schrauben: Im Freizeitpark Efteling wurde heute Morgen der Streckenverlauf der neuen Familienachterbahn komplettiert. Sie ist Max und Moritz aus Wilhelm Buschs gleichnamiger Bildergeschichte gewidmet. 300 Meter lang ist jede der Fahrspuren, auf denen Besucher ab dem Frühjahr durch das neue Zuhause der beiden deutschen Lausbuben sausen. Nach der Montage folgt nun die thematische Gestaltung der umliegenden Alpenlandschaft und des Gebäudes, in dem künftig die Züge starten.

Wo bis vor kurzem noch eine Bobbahn durch Hollands größten Freizeitpark sauste, werden ab dem Frühjahr 2020 die deutschen Lausbuben Max und Moritz zuhause sein. Efteling widmet den beiden Jungen aus Wilhelm Buschs Bildergeschichte eine eigene Attraktion. Auf einem gut 8.850 Quadratmeter großen Areal entsteht eine Doppelachterbahn mit zwei Fahrspuren: einer für Max und einer für Moritz.

Die Max & Moritz-Achterbahn ist ein sogenannter Powered Coaster. Die Züge haben demnach einen eigenen Antrieb, sodass ihre Geschwindigkeit unabhängig von steilen Abfahrten variieren kann. Die beiden Züge werden künftig in entgegengesetzte Richtung fahren und auf individuelle Art für Bauchkribbeln sorgen. Die blaue Fahrspur ist Max gewidmet, die grüne Moritz. 2.000 Fahrgäste pro Stunde können das Abenteuer wagen. Der Einstieg wird ab einem Meter Körpergröße erlaubt sein.

Nachhaltigkeit

Wie bei allen Neubauprojekten legt Efteling auch bei der Max & Moritz-Achterbahn Wert auf Nachhaltigkeit. Die neue Attraktion entsteht am ehemaligen Standort der Bobbahn. Ihr Stationsgebäude ist teilweise erhalten geblieben. Beim Umbau wird außerdem FSC-zertifiziertes Accoya-Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet. Für die Beheizung kommt fortan kein Gas zum Einsatz. Wenn die neuen Max & Moritz-Züge bremsen, wird die freigesetzte Energie in das Stromnetz geleitet. Darüber werden die Züge wieder angetrieben.

Ein Making-of zeigt, wie die neue Attraktion entsteht. Hier geht es zur dritten Folge.

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