Das niederländische Modell für den deutschen Bierdeckel

Das niederländische Modell für den deutschen Bierdeckel
Hans-Josef Kuypers (l.) und Peter Wack (m.) vom Förderverein Campus Cleve e.V. und Volker Wein (r.) von der KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH. Foto: Förderverein Campus Cleve e.V.

Der Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve lädt zum nächsten Unternehmerforum ein. Thema der Veranstaltung ist „Das niederländische Modell zur Versteuerung von Privatvermögen – eine Idee für Deutschland?“.

Von der ersten Stunde an galt das „Unternehmerforum Campus Cleve“ als ein deutlich erkennbarer Ansatz, den Standort der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) als Quell weiteren praxisorientierten Wissens zu festigen. „Wir sehen diese Veranstaltung, die in diesem Jahr zum siebten Mal stattfinden wird, als eine weitere Plattform für Austausch und Kommunikation unter dem Dach unseres Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V.“, so Peter Wack als Vorsitzender. Und wie deutlich sich diese Zusammenkunft mit Themen hautnah am Praxisgeschehen bewegt, das zeigt auch die Headline dieses Jahres, auf Gehalt zu prüfen am Mittwoch, 6. Oktober, zwischen 15.30 und 17.30 Uhr im Hörsaal der HSRW.

Verfechter des niederländischen Ansatzes

„Das niederländische Modell zur Versteuerung von Privatvermögen – eine Idee für Deutschland?“, lautet der Titel der Veranstaltung. Und befragt man Volker Wein, den Stellvertretenden Vorsitzenden von Campus Cleve, im richtigen Leben Diplom-Kaufmann, Steuerberater und Fachberater für Internationales Steuerrecht, dann gibt es durchaus viele Steuerpflichtige in der Grenzregion, die von einem solchen niederländischen Ansatz träumen. Kommt er doch der Vision einer Steuererklärung auf dem Bierdeckel nahe, wie sie einst von Friedrich Merz als wünschenswert und umsetzbar in Aussicht gestellt wurde.

Als Zielgruppe für diese steuerrechtliche Exkursion ins Nachbarland sieht Ideengeber Volker Wein sowohl alle kaufmännisch Denkenden der Region – dazu gehörig selbstverständlich neben den Unternehmern und Freiberuflern die Bankkaufleute, die steuerberatenden Berufe, die Kapitalanleger und Immobilienfreunde. Aber auch die Studierenden der Hochschule Rhein-Waal selbst gehören aus seiner Sicht dazu, hat man doch an der Hochschule Rhein-Waal Gelegenheit, mit „International Taxation and Law“ bei Professor Dr. Norbert Dautzenberg als Studiengangleiter und Fakultäts-Dekan Prof. Dr. Ralf Klapdor wichtige und zukunftsweisende Erfahrungen als Bachelor-Aspirant zu machen.

Das niederländische Modell

Und wer denn schon vorab eine Spur von dem erkennen möchte, was die Niederländer so als „Bierdeckel-Alternative“ empfinden, dem sei geschildert:

Mit jedem Jahresbeginn wird bei den Nachbarn das gesamte private Vermögen einer Bewertung unterzogen. Diese Summe multipliziere man mit vier Prozent und belege sie mit dem Steuersatz von 30 Prozent. Das scheint es gewesen zu sein. Wer denn mehr wissen möchte, dem sei der Nachmittag des 6. Oktober empfohlen. Nicht nur Volker Wein als Geschäftsführer der KPP Steuerberatungsgesellschaft wird referieren, sondern auch eine interessante Podiumsrunde mit Diplom-Finanzwirt und Steuerberater Hans Theo Fleuren, Hochschul-Professor und Fakultäts-Dekan Dr. Ralf Klapdor, Fördervereins-Vorsitzenden Peter Wack und Steuerberater und Fachberater für Internationales Steuerrecht bei der ETL Heuvelmann & van Eyckels GmbH Dr. Volker Klinkhammer wird sich den Herausforderungen dieses Themas aus verschiedenen Blickwinkeln stellen.

Frühzeitige Anmeldungen beim Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve unter der Telefon-Nummer 02821 / 72 81 11 oder der Mail-Adresse info@campus-cleve.eu sind wünschenswert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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