Flanieren in Brüssel, Radeln in Amsterdam – der internationale Fernverkehr nach Belgien und in die Niederlande boomt. 2017 haben 1,1 Millionen Reisende die ICE-Verbindungen von Frankfurt/Main über Köln, Aachen, Lüttich nach Brüssel genutzt, ein Plus von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch nach und von Amsterdam reisten 2017 mehr Fahrgäste mit der Bahn als jemals zuvor: 2,5 Millionen Fahrgäste nutzten die ICE-Verbindungen von Frankfurt/Main über Köln sowie die Intercity-Züge von Berlin via Hannover– rund zehn Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Diese Bilanz zog die Deutsche Bahn anlässlich der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin.

Das Reisen im ICE ist im Vergleich zum Auto nicht nur schneller und umweltfreundlicher, sondern auch deutlich komfortabler – nicht zuletzt durch das kostenfreie WLAN, das seit letztem Jahr bereits auf den Verbindungen nach Belgien, in die Niederlande, nach Frankreich und Österreich zur Verfügung steht. Für die ICE-Verkehre in die Schweiz ist die Einführung des Angebots für das erste Halbjahr 2018 geplant. Damit steht den Reisenden dann auf allen internationalen ICE-Verbindungen kostenfreies WLAN in der 1. und 2. Klasse zur Verfügung.

Mit einer Reisezeit von knapp über drei Stunden von Frankfurt am Main nach Brüssel bzw. rund vier Stunden nach Amsterdam sind die Verkehre hochattraktiv für Geschäfts- und Freizeitreisende. Von Köln braucht der ICE sogar nur 1 Stunde 50 Minuten in die belgische Hauptstadt bzw. 2 Stunden 40 Minuten in die Grachtenstadt.

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