Im vergangenen Jahr haben etwa 39.500 Deutsche die Grenze überquert, um in den Niederlanden zu arbeiten. 16.200 Niederländer wiederum reisten für ihre Arbeit nach Deutschland. Dies zeigen die jüngsten Zahlen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Deutsche, die in den Niederlanden arbeiten, tun gut daran, sich vorher fachkundig und gründlich beraten zu lassen. Dies ist während der monatlichen Sprechstunde für Grenzgänger beim GrenzInfoPunkt der Euregio Rhein-Waal möglich. Die nächste kostenlose und öffentliche Sprechstunde findet am Dienstag, 24. September, von 9.00 bis 12.30 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal in Kleve statt.

Experten der Agentur für Arbeit, der Gewerkschaften, der Sozialversicherungen, des Finanzamtes und des GrenzInfoPunktes beantworten alle Fragen beispielsweise zu den Themen Rente, Steuern, Kindergeld und Sozialversicherung. Darüber hinaus können die Besucher der Sprechstunde auch andere Fragen zum Arbeiten, Wohnen und Studieren im Nachbarland stellen. Eine Kulturtrainerin gibt den Besuchern außerdem Tipps zu kulturellen Unterschieden im Nachbarland, zum Beispiel bei Bewerbungsgesprächen oder im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten.

Persönliches Beratungsgespräch

Neben den monatlich stattfindenden Sprechstunden bietet der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal auch eine individuelle Beratung zu den Themen Wohnen, Arbeiten und Studieren in den Niederlanden nach Terminvereinbarung (02821-793079) an. Die Termine für alle Sprechstunden in 2019 finden sich im Netz unter www.grenzinfo.eu/erw.

Hilfe vom Jobroboter

Potenzielle Grenzpendler, die auf der Suche nach einem Job in den Niederlanden sind, können einen Blick auf den Jobroboter www.euregio-jobroboter.de werfen. Diese Website gibt einen Überblick über die wichtigsten niederländischen Stellenseiten und verfügt über ein praktisches Übersetzungstool für Berufsbezeichnungen. Darüber hinaus sind allgemeine Informationen über Arbeitssuche und Kultur am Arbeitsplatz im Nachbarland zu finden.

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