Im Jahr 2007 hatte van Sorgen eine Vision: Er wollte einen Webshop für maßgeschneiderte Bleche, Rohre und Kantteile gründen. Denn zuvor hatte er ein Problem erkannt. Es gab keinen Anbieter auf dem Markt, der kleine Serien solcher Produkte kostengünstig und in kurzer Zeit herstellen konnte. Mit seinem Unternehmen 247TailorSteel stieß der Niederländer in diese Marktlücke. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die in den Niederlanden ihren Anfang nahm und nun immer mehr nach Deutschland führt.

„Unsere Softwareentwickler haben anfangs eine Software entwickelt, die es dem Kunden ermöglicht, in unserem Webshop eine Anfrage zu stellen, eine Produktskizze hochzuladen und kurze Zeit später bereits ein Angebot vorliegen zu haben“, erklärt Sales Director Florian Matt. 2015 konnte der Service durch einen Online-Assistenten weiter verbessert werden, sodass komplette Baugruppen von der Software analysiert werden können und ein Angebot innerhalb einer Minute beim Kunden ist.

247TailorSteel, das nur wenige Kilometer von der deutsch-niederländischen Grenze in Varsseveld seinen Hauptsitz hat, hatte von Beginn an auch den deutschen Markt im Fokus. Heute stammen 50 Prozent der Kunden aus Deutschland. Neben Varsseveld werden sie seit dem vergangenen Jahr auch von einem Standort in Deutschland aus betreut, der sich in Oyten bei Bremen befindet. Noch lange nicht das Ende der Expansionspläne von 247TailorSteel in Deutschland. Kürzlich hat das niederländische Unternehmen den Bau einer neuen Produktionsstätte in Hilden angekündigt, die in der zweiten Jahreshälfte 2020 in Betrieb genommen werden soll.

„In fünf Jahren sind wir ein deutsches Unternehmen“

„Wir möchten führender Hersteller von maßgeschnittenen Mettalblechen, Rohren und Kantteilen sein. Unser Ziel ist es, unseren Kunden eine Online-Bestellmöglichkeit für maßgeschnittenen Mettalblechen, Rohren und Kantteilen anzubieten, die sie rund um die Uhr nutzen können. Wir sind bereits Marktführer in den Niederlanden und gehen nun den nächsten Schritt, um unsere Position auch auf dem deutschen Markt zu stärken”, so CEO Paul Schipper. Aus Sicht von Florian Matt ist dieser Schritt nur logisch: „Deutschland ist unser größter Wachstumsmarkt.“ Gleichzeitig wagt er eine These: „In fünf Jahren sind wir ein deutsches Unternehmen.“

 

Serie „Im Westen viel Neues“

Teil 1: „Zusammen würden wir immer Weltmeister werden“

Teil 2: Innovative Zukunftsideen unterstützen

Teil 3: Auf den Spuren von Booking.com

Teil 4: Der Weg führt nach Deutschland

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