Kürzlich fand im niederländischen Bad Nieuweschans die Auftaktveranstaltung des grenzübergreifenden INTERREG V A-Projektes „Watten-Agenda 2.0“ statt. Die rund 60 Teilnehmer aus Tourismus und Naturschutz informierten sich über die verschiedenen Arbeitspakete der Watten-Agenda 2.0 bis 2022. Hierzu gehören unter anderem die Bekämpfung der Plastikvermüllung, die Reduzierung der Lichtverschmutzung, barrierefreie Zugänge zum Wattenmeer oder neue „smartere“ Ansprachen jüngerer Zielgruppen. Im Rahmen von verschiedenen Workshops hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, eigene Ideen und Impulse für die geplanten Projektaktivitäten in den nächsten drei Jahren einzubringen. Alle Arbeitspakete zielen darauf ab, einen nachhaltigen Tourismus am UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer zu fördern und zum Erhalt und Schutz des einzigartigen Naturraumes beizutragen.

Die Watten-Agenda 2.0

Die Watten-Agenda 2.0 ist das Folgeprojekt des INTERREG V A-Projektes „Watten-Agenda“. Im Mittelpunkt der Aktivitäten des neuen Projektes steht die Verringerung von Umweltbelastungen im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Die Projektziele spiegeln sich in acht Arbeitspaketen wider: (1) Nachhaltiges Eventmanagement, (2) Bürgerschaftliches Engagement, (3) Verringerung von Lichtverschmutzung, (4) Typisch Wattenmeer, (5) Verknüpfung Natur und Kultur, (6) Smartes Wattenmeer, (7) Barrierefreie Wattenmeerregion und (8) Nachhaltige Mobilität. Das Projekt mit einem Fördervolumen in Höhe von 1,7 Millionen Euro läuft bis 2022.

Das Projektgebiet erstreckt sich von der niederländischen Küste der Provincie Fryslân und Groningen über Ostfriesland bis zur Weser auf deutscher Seite und umfasst auch das maritim geprägte Binnenland, bestehend aus den folgenden sechs Projektpartnern: Merk Fryslân, Marketing Groningen, Internationale Dollard Route e. V., Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, Die Nordsee GmbH und Ostfriesland Tourismus GmbH (Lead-Partner).

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