Gemeinsam mit der niederländischen Einrichtung Pluryn führt Haus Freudenberg, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung, das Projekt „Startkla(a)r“ durch. Dabei geht es um die Teilhabe von jungen Menschen mit sozial-emotionalen Beeinträchtigungen am Arbeitsleben. Das Projekt wird vom Landschaftsverband Rheinland unterstützt. Im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland wird der Austausch ermöglicht und von der Europäischen Union mitfinanziert.

In einer gemeinsamen Tagung bei der Euregio Rhein-Waal in Kleve wurden nun die Ergebnisse der Begegnungen einem grenzüberschreitenden Fachpublikum vorgestellt. Referenten aus Deutschland und den Niederlanden ergänzten mit entsprechenden Vorträgen die Veranstaltung.

„Durch das Projekt hoffen wir, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um das Angebot weiterzuentwickeln“, so Barbara Stephan, Geschäftsführerin der Haus Freudenberg GmbH. Vor drei Jahren hat die Werkstatt für Menschen mit herausforderndem Verhalten in der Haus Freudenberg Niederlassung Kranenburg das Angebot Durch-St.A.R.T. konzipiert. Die dort für den Bereich zuständige Fachbereichsleitung Maria Schötten und Maximilian Behme vom Sozialen Dienst beteiligen sich intensiv an diesem Projekt. „Mit ihrem Engagement trugen sie wesentlich zum Erfolg des bisherigen Projektes bei“, so Beatrix Heistermann, Leiterin des Sozialen Dienstes und Projektverantwortliche.

Interview-Würfel

Große Aufmerksamkeit erhielt während der Tagung ein von der Projektgruppe entwickelter Interview-Würfel. Dieser ermöglicht, gezielt die Vorstellungen und Wünsche von Betroffenen zu ermitteln. Mit den fachlichen Erkenntnissen aus dem Symposium kann dieses dazu beitragen, weiter passgenaue Angebote für den Personenkreis der Menschen zu entwickeln, die aufgrund ihres Verhaltens bisher kaum einen dauerhaften Arbeitsplatz gefunden haben.

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