Im Jahr 2017 exportierte die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 20,0 Milliarden Euro in die Niederlande (gegenüber 2016: plus 8,5 Prozent). Damit bleiben die Niederlande weiterhin das wichtigste Abnehmerland für NRW.

Hauptausfuhrgüter waren chemische Erzeugnisse (3,5 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, folgten Frankreich (15,7 Mrd. Euro; plus 4,1 Prozent) und das Vereinigte Königreich (13,4 Mrd. Euro; plus 1,6 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 65,7 Milliarden Euro ab, das waren nahezu zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.

Niederlande auch bei den Importen vorne

Auch bei den Importen führten 2017 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: Von dort bezog NRW Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (plus 18,0 Prozent). Haupteinfuhrgüter waren Erdöl und Erdgas (9,6 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen rangierten die Volksrepublik China (26,7 Mrd. Euro; plus 4,9 Prozent), Frankreich (14,3 Mrd. Euro; plus 10,8 Prozent), Belgien (12,6 Mrd. Euro; plus 7,9 Prozent) und die Vereinigten Staaten (9,8 Mrd. Euro; plus 13,3 Prozent). Auch bei den Importen kamen knapp unter sechzig Prozent aller Einfuhren aus EU-Ländern.

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