Bereits zum siebten Mal haben sich Unternehmen aus Ostfriesland mit einem großen Gemeinschaftsstand in dieser Woche auf den Promotiedagen in Groningen präsentiert. Auf Initiative der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) stellten die Aussteller ihre Produkte, Ideen und Dienstleistungen im Nachbarland vor. Auf der zweitägigen Wirtschaftsmesse konnten die Unternehmer zahlreiche interessante Kontakte zu potenziellen Kunden und Geschäftspartnern in den Niederlanden knüpfen.

Eröffnung des Ostfrieslandplein auf den „Promotiedagen“. Foto: IHK für Ostfriesland und Papenburg

Zur offiziellen Eröffnung des „Ostfrieslandpleins“ am Dienstag begrüßten Joachim Wenke, Inhaber des Scan-Service Centrum Nord-West, Ilona Heijen, Geschäftsführerin der Ems Dollart Regio, sowie Peter den Oudsten, Bürgermeister der Stadt Groningen, die anwesenden Gäste aus Politik und Wirtschaft. Beim anschließenden Netzwerken standen vor allem die Perspektiven und aktuellen Herausforderungen in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Vordergrund.

Unterstützung im „Wunderline-Projekt“

So bedankte sich Henk Staghouwer, Regionalminister der Provinz Groningen, bei seinem Besuch der ostfriesischen Gäste auf der Messe noch einmal ausdrücklich bei der IHK für die schlagkräftige Unterstützung im „Wunderline-Projekt“ und betonte die Bedeutung der Scharnierfunktion der Kammer zwischen Wirtschaft und Politik auf beiden Seiten der Grenze. Die sog. Wunderline bezeichnet die Entwicklung einer Bahntrasse von Bremen bis Groningen, mit der eine deutliche Reduzierung der Fahrtzeit erreicht werden soll. Konkret geht es um eine Strecke mit einer Länge von mehr als 170 Kilometern.

Die Promotiedagen sind mit jährlich über 25.000 Besuchern und rund 600 Ausstellern aus diversen Branchen eine der größten Messen der Niederlande und konnten sich in den vergangenen Jahren auch für zahlreiche Unternehmen aus der Grenzregion als eine wertvolle Kontaktbörse und Türöffner für den Markt im Nachbarland etablieren.

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